Pulverbeschichtung und KTL-Beschichtung in und um Stuttgart

Nördlich von Stuttgart führt AMS Metallbeschichtung seit 1982 Pulverbeschichtungen in höchster Qualität durch. Seit 2008 stehen auch KTL-Beschichtungen, in der eigens für das Unternehmen angefertigten KTL-Tauchanlage, auf dem Programm des familiengeführten Unternehmens.

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KTL-Beschichtungen im Raum Stuttgart

Kathodische Tauchlackierungen, kurz KTL bzw. Kataphorese genannt, eignet sich für Werkteile von 350 x 130 x 180 cm (Länge x Breite x Höhe). Insbesondere Hohlkörper und Gewinde werden mit diesem Verfahren lackiert, da es durch den Tauchvorgang eine gleichmäßige Verteilung des Lacks bietet. Dieser ist lediglich in einer sehr dünnen Schicht aufgetragen, 10 Mikrometer. Dadurch bleiben Gewinde gängig. Vor der KTL-Beschichtung müssen die Bauteile vorbehandelt, gespült und entfettet, werden. So wird die optimale Haftung des Lacks und damit verbunden der Korrosionsschutz gewährleistet. Auch im Einsatz mit Bremsflüssigkeiten, Kraftstoffe oder Ölen sowie bei einem dauerhaften Einsatz bei einer Hitze von bis zu 150 Grad Celsius bleibt der Lack beständig.

Im Vergleich zu anderen Verfahren ist die KTL-Beschichtung äußerst umweltfreundlich und ökonomisch. Sie kommt ohne den Einsatz von Schwermetallen aus. Die kathodische Tauchlackierung wird zur Beschichtung von Legierungen aus Aluminium, Magnesium, Gusseisen und Stahl verwendet. Der KTL- Beschichter AMS gibt das tauchlackierte Bauteil bei 180 Grad Celsius in einen seiner beiden Trockenöfen. Hier wird der Lack vernetzt. Die KTL-Beschichtung erfüllt sowohl die EU-Altautoverordnung sowie die RoHS (Restriction of (the use of certain) Hazardous Substances in electrical and electronic Equipment). Insbesondere Die Automobilindustrie und ihre Zulieferer sowie Maschinenbau und die Luftfahrtbranche gehören zu den Profiteuren dieser Art der Beschichtung. Im Anschluss an die KTL-Beschichtung stehen dem Kunden zwei Möglichkeiten offen. Das Werkstück kann verpackt werden, oder es wird bei AMS im Norden von Stuttgart weiterverarbeitet.

Pulverbeschichtung der Spitzenklasse von AMS im Raum Stuttgart

AMS verfügt über knapp vier Jahrzehnte Erfahrung in der Pulverbeschichtung für Stuttgarter Unternehmen. Der in der zweiten Generation geführte Lohnbeschichter entwickelt sich stetig weiter und setzt modernste Maschinen ein. Auf dem 15.000 Quadratmeter Nutzfläche umfassenden Werksgelände im Großraum Stuttgart besitzt AMS drei Pulverbeschichtungsanlagen.  Die neuste verfügt dabei über zwölf Sprühpistolen und einen optionalen Vor- bzw. Nachbeschichterplatz. Sie läuft mit einer automatisierten Teilerkennung. Neben den automatisierten Prozessen ist auch die manuelle Pulverbeschichtung möglich. Bei dem Pulverbeschichter AMS werden Großserien, Kleinserien und gegebenenfalls auch Einzelteile (Losgröße 1) mit Pulverapplikationen versehen.

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Wie funktioniert das Pulverbeschichten?

Eine Pulverbeschichtung ist in verschiedenen Farben möglich. Die gleichmäßig aufgetragene Pulverapplikation bietet sowohl einen optimalen Korrosionsschutz als auch ein optisch ansprechendes Aussehen. Das gilt sowohl für den Innen- und Außenbereich. Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, muss das Bauteil entsprechend seiner Beschaffenheit vorbehandelt werden. Bei Stahl wird eine Zinkphosphatierung vorgenommen. Die Chromatisierung wird bei Aluminium zum Einsatz gebracht oder eine Passivierung durchgeführt. Bei Magnesium und Edelstahl berät AMS den Kunden je nach Einsatzart über das passende Beschichtungsverfahren. Ebenso verhält es sich, sollten keine Metalle beschichtet werden, sondern Holz, Glas oder Keramik.

Stichwort Holz: Gerade bei Herstellern von Outdoormöbeln aus dem Raum Stuttgart wird das Pulverbeschichtungsverfahren immer beliebter, da es vergleichsweise wirtschaftlich und umweltfreundlich ist. Nicht nur Kunden aus dem Maschinenbau profitieren dementsprechend von der Technologie. Eingesetzt werden nur lösungsmittelfreie Lacke. Der Sprühnebel, der beim Pulverbeschichten entsteht, wird zu einem höchstmöglichen Teil zurückgewonnen. Bei AMS aus dem Raum Stuttgart ist das Pulverbeschichten von Werkteilen bis zu einer Länge von 740 cm möglich. Die Höhe und Breite sollten nicht 280 beziehungsweise 90 cm überschreiten. Das Gewicht nicht mehr als 500 kg betragen.

Das Verfahren der Pulverbeschichtung funktioniert durch die gegensätzliche elektrostatische Aufladung des Pulverlackes und des geerdeten Werkstücks. Das Werkstück zieht sozusagen die Pulverteilchen an, die Pulverteilchen hingegen stoßen sich gegenseitig ab. Dadurch werden sie gleichmäßig auf dem Werkstück verteilt. Ist der Lack aufgetragen, wird dieser in einem der beiden Trockenöfen bei 180 Grad Celsius vernetzt. Dadurch entsteht eine lange Haltbarkeit.

KTL-beschichteter Motorradtank von AMS
Beispiel für KTL-Beschichtung
KTL-beschichtete Platten an Außenfassade
KTL-beschichtete Felgen von AMS