Der Pulverbeschichter und KTL-Beschichter im Raum Speyer

AMS Metallbeschichtung bietet KTL-Beschichtungen und Pulverbeschichtung für Premiumkorrosionsschutz

Jetzt Kontakt aufnehmen »

Das familiengeführte Unternehmen für Pulverbschichtung aus dem Raum Speyer wird in der zweiten Generation geführt. Geleitet wird AMS Metallbeschichtung von Alexander Schett. Für die Automobilindustrie, den Maschinenbau, Elektroindustrie sowie das Bauwesen ist die Pulverbeschichtung bzw. KTL-Beschichtung vieler Werkteile unverzichtbar, denn erst durch die passende Beschichtung wird der Korrosionsschutz gewährleistet. Unweit von Speyer verfügt der Pulverbeschichter über eine 15.000 Quadratmeter Nutzfläche auf dem Werksgelände. Flexibilität bildet die Grundvoraussetzung für die erfolgreiche und beständige Entwicklung des Pulverbeschichters aus der Umgebung von Speyer. Zusätzlich zur Pulverbschichtung ist die AMS auch als KTL-Beschichter tätig. KTL ist die Abkürzung für kathodische Tauchlackierung.

Abhängig vom jeweiligen Bauteil wird die passende Anwendung gewählt. KTL- Beschichtungen eignen sich insbesondere für Hohlkörper oder Gewinde, da der eingesetzte Tauchvorgang eine gleichmäßige Schichtverteilung an alle Stellen des Bauteils bietet. Diese werden vor ihrem Bad einem nasschemischen Verfahren unterzogen. Die Bauteile sollen zunächst entfettet und gereinigt werden, bevor der Lack aufgetragen wird. Optional ist auch eine Zwischentrocknung möglich. Die nach dem Tauchgang aufgetragene Schicht ist besonders dünn (ab 10 µm). Dadurch bleibt das Gewinde gängig. Es ergibt sich eine hohe Passgenauigkeit. Das KTL-Verfahren ist vergleichsweise kostengünstig und umweltfreundlich.

Es erfüllt die EU-Altautoverordnung sowie die ROHS. Einsatzgebiet ist schwerpunktmäßig die Automobilindustrie, der Maschinenbau und Luftfahrtechnik. Die Werkteile werden AMS verfügt über eine schwarze KTL-Tauchanlage, die eigens für die Zwecke der Firma konzipiert wurde. Das Becken ist für Werkstücke mit maximal 350 x 130 x 180 cm (Länge x Breite x Höhe) geeignet. Nach dem kathodischen Tauchgang wird der Lack in einem der zwei Trockenöfen bei 160 bis 200 Grad Celsius vernetzt. Anschließend gelangt das Bauteil in die Verpackung oder – je nach Kundenwunsch – gelangt es zu einer zusätzlichen Pulverbeschichtung.

Drei Anlagen zur Pulverbeschichtung bei Speyer

Für die Pulverbeschichtung stehen in der Nähe von Speyer drei moderne Anlagen zur Verfügung. Erst 2017 erfolgte die Investition in die dritte Beschichtungsanlage. Sie verfügt über zwölf Pulverbeschichtungspistolen und einer automatischen Teilerkennung. Ein Vor- oder Nachbeschichterplatz ist besetzbar. Dadurch können Groß- und Kleinserien aber auch Losgröße 1 beschichtet werden. Die Pulverapplikation wird vollautomatisch umgesetzt. Es gibt aber auch die Möglichkeit der manuellen Pulverbeschichtung. Je nach Wunsch, Bestimmung des Bauteils und dessen Beschaffenheit werden die Werkstücke zunächst einer Vorbehandlung unterzogen.

Zur Wahl stehen chromfreie Passivierung, Zinkphosphatierung oder Chromatierung. Im Anschluss wird pulverbeschichtet. Hierzu wird ein Pulverlack als Beschichtungsstoff eingesetzt. Werkstück und Lack sind dabei entgegengesetzt elektrostatisch geladen, sodass sich bei gleichzeitiger Erdung des Werkstücks entsteht ein elektrisches Feld wodurch durch entsprechende Abstoßung und Anziehung die Pulverteilchen gleichmäßig auf dem Bauteil verteilt werden. Nach dem die Beschichtung aufgesprüht ist, wird das Werkstückes im Trockenofen bei rund 180 Grad Celsius zu einer dauerhaften Oberflächenbeschichtung vernetzt. Die glatte Oberfläche zeichnet sich durch eine ansprechende Optik und hohe Robustheit aus.

Jetzt Kontakt aufnehmen »

Welche Materialien können pulverbeschichtet werden?

Viele unterschiedliche Materialen können pulverbeschichtet werden. Neben Metallen wie Aluminium, Stahl, Edelstahl, Kupfer, Grau- und Stahlguss, Magnesiumdruckguss ist auch das Beschichten von Glas, Keramik und Holz möglich. Neben den bereits erwähnten Branchen wie Automobilindustrie, dem Maschinenbau, der Luftfahrtindustrie, der Bauindustrie und der Elektrotechnik wird das Verfahren immer häufiger für Outdoormöbel verwendet. Von der Pulverbeschichtung profitiert eine vielfältige Industrie rund um Speyer. Mit diversen Maßnahmen wird stetig die Qualität der das Unternehmen verlassenden Werkstücke überprüft.

Dazugehören der Dornbiegetest, das Bestimmen der Schichtdicke und Gitterschnittanalysen. Der Pulverbeschichter AMS aus der Nähe von Speyer setzt auf nachhaltiges Wirtschaften. Durch die Umstellung auf einen elektronischen Annahme- und Fertigungsprozess ist der Papierverbrauch von 25.000 auf nahezu nichts gesunken, obwohl sich der Umsatz deutlich verdoppelt hat. Die Abwärme der Trocknungsöfen wird für die Hallenbeheizung genutzt. Darüber hinaus werden energieeffiziente Beleuchtungsmaßnahmen eingesetzt.

KTL-beschichteter Motorradtank von AMS
Beispiel für KTL-Beschichtung
KTL-beschichtete Platten an Außenfassade
KTL-beschichtete Felgen von AMS