KTL- und Pulverbeschichtungen in der Nähe von Heidelberg – Der Überzug für ihr Metall

1982 gründete sich die Firma AMS Metallbeschichtung GmbH in der Nähe von Heidelberg. Mittlerweile ist die Produktion, Lager und Büroflächen auf ein 15000 Quadratmeter großes Werksgelände gewachsen. Das Unternehmen ist nach DIN ISO 9001 zertifiziert und führt KTL-Beschichtungen und Pulverbeschichtungen professionell und zuverlässig durch. Mit einer Beschichtungsanlage fing das Unternehmen in der Nähe von Heidelberg an. Seit 1992 befindet sich der Unternehmenssitz in Schwaigern und verfügt hier über 3 Beschichtungsanlagen und eine kombinierte KTL-Beschichtungsanlage. Die KTL-Lackierungen werden seit 2008 angeboten.

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KTL-Beschichtung

Unter einer KTL-Beschichtung versteht man eine kathodische Tauchlackierung, auch Kataphorese genannt. Es handelt sich hierbei um ein elektrochemisches Verfahren zur Oberflächenbeschichtung, bei dem das Werkstück in ein Tauchbad eingeführt wird und durch die sich darin befindende Lackierung überzogen wird. Eingesetzt wird das KTL-Verfahren zur Grundierung von Aluminium-, Gusseisen-, Magnesium- und Stahllegierungen. Einem Laien kann man das Verfahren vielleicht auch wie ein großes Fondue mit Bauteilen erklären. Die Grundierung eignet sich auch für Werkstücke mit komplizierter Struktur und Hohlkörpern. Die geringe Dicke des Überzugs ergibt gerade bei Gewinden eine höhere Passgenauigkeit.

Das Verfahren ist umweltfreundlich, da die Lackierungen keine Schwermetalle enthalten. Darüber hinaus ist die Grundierung im Einsatz weitgehend beständig gegen Kraftstoffe, Öle und Bremsflüssigkeiten. Die auf diese Weise beschichteten Bauteile halten eine andauernde Belastung von bis zu 150 Grad Celsius aus. AMS Metallbeschichtung führt KTL-Beschichtungen in der eigens für sie angefertigten schwarzen KTL-Tauchanlage seit mehr als einem Jahrzehnt durch. Häufig wird im Anschluss eine Pulverbeschichtung eingesetzt.

Pulverbeschichtung

Nur 35 Minuten von Heidelberg entfernt führt AMS Metallbeschichtung Pulverbeschichtungen für Bauteile aus verschiedenen Materialien durch. Die Pulverapplikationen laufen vollautomatisch und sind aber auch manuell umsetzbar. Möglich ist eine Beschichtung unter anderem von Metallen wie Aluminium, (Edel-)Stahl, Kupfer oder Magnesiumdruckguss sowie anderen Materialien wie Glas, Keramik oder Holz an.

Je nach Beschaffenheit des Materials werden die Bauteile entsprechend vor der Pulverbeschichtung in dem Unternehmen nahe Heidelberg vorbehandelt, damit diese hält und einen optimalen Korrosionsschutz bieten kann. Hier stehen Zinkphosphatierung, Chromatierung und Passivierung zur Auswahl. Auch für Magnesium und Edelstahl gibt es das passende Verfahren, das sich sowohl für den Innen- als auch den Außengebrauch des späteren Bauteils bewährt hat.

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Wie funktioniert das Pulverbeschichtungsverfahren bei dem Heidelberger Unternehmen?

Ist das Werkstück nasschemisch vorbereitet, wird der entsprechende Pulverlack zur Beschichtung eingesetzt. Pulver und Werkstück sind dabei entgegengesetzt elektrostatisch aufgeladen. Dadurch werden die Pulverlackteilchen automatisch vom Werkstück angezogen und stoßen sich gegenseitig ab. Die Folge ist eine gleichmäßige Beschichtung von bis zu 250 µm und mehr. Der Lack wird daraufhin in einem der beiden Trockenöfen bei rund 180 Grad Celsius vernetzt. Die Oberfläche des Werkstücks zeichnet sich durch eine hohe Robustheit trotz kurzer Beschichtungszeiten aus. Je nach verwendetem Pulver hat das Werkstück auch eine hohe UV-Beständigkeit, was einen Einsatz im Außenbereich ermöglicht. Dies sind nur einige vieler Vorteile, die eine Pulverbeschichtung durch AMS im Raum Heidelberg bietet.

Einsatz von Pulervbeschichtungen

Das Einsatzspektrum erweitert sich stetig. Nicht nur Zulieferer der Automobilindustrie, des Maschinenbaus und der Luftfahrtindustrie aus dem Raum Heidelberg profitieren von dem Pulverbeschichter, sondern auch beispielsweise Hersteller von Outdoormöbeln greifen auf das Verfahren zurück. Die neuste Anlage von AMS in der Nähe von Heidelberg verfügt über automatisierte Teilerkennung sowie zwölf Pistolen. Ein Vor- bzw. Nachbeschichterplatz ist zusätzlich einsetzbar.

Pulverbeschichtungen sind eine moderne und kostengünstige Alternative, die sich darüber hinaus als vergleichsweise umweltfreundliches Verfahren erweist. Es werden nur lösemittelfreie Lacke eingesetzt. Zudem können die Werkstücke mit allen RAL-Farben beschichtet werden.

Papierlos durch die Fertigung

Nach Anlieferung des Bauteils erfolgt der Beschichtungsprozess bei AMS weitestgehend papierlos. Durch die elektronische Verarbeitung im Warensystem konnten bereits 25000 Blatt Papier eingespart werden. Sind die Waren im System, erhält jeder Auftrag seinen eigenen Barcode, der die Werkstücke durch die gesamte Fertigung begleitet. Eine 1,2 Kilometer lange P&F Förderstrecke transportiert das Werkstück durch den Prozess.

KTL-beschichteter Motorradtank von AMS
Beispiel für KTL-Beschichtung
KTL-beschichtete Platten an Außenfassade
KTL-beschichtete Felgen von AMS